People
Ihre Arbeit verdient Sichtbarkeit.
Sibylle Berg
Sie lebt in Zürich und im Tessin. Ihr Werk umfasst 27 Theaterstücke und 15 Bücher – übersetzt in über 30 Sprachen. Darüber hinaus verfasst Sibylle Berg Hörspiele und Essays. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Schweizer Buchpreis, dem Grand Prix Literatur und dem Bertold-Brecht-Preis. Ihr Humor ist bestechend und rabenschwarz. Im KIWI-Verlag erschien 2025 ihr Buch »PNR: La Bella Vita« – eine Utopie nach dem Scheitern des Kapitalismus. Die Schriftstellerin ist auch Mitglied des Europaparlaments.


Anna Bochkova
Mit fantasievoller Sprache und poetischer Intuition entführt Anna Bochkova ihr Publikum in ein Universum intimer und tiefgründiger Emotionen. Ihre Werke erforschen die Grenze zwischen innerer und äußerer Realität. Mit Keramik, Textilien, Metall und Papier schafft sie menschliche und nicht-menschliche Wesen, die in fiktiven Welten interagieren – inspiriert von Philosophen aus Osteuropa. Anna Bochkova studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und schloss ihren Master of Fine Arts an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HfbK) ab.
Jaweon Kim
Er ist Künstler und Forscher zugleich. In seinen Arbeiten beschäftigt sich Jaewon Kim mit dem Spannungsfeld von »Mensch, Natur und Technologie«. Seine Lavendelbilder etwa sind in ihrer besonderen Ästhetik voller Poesie, in ihrer Schönheit steckt jedoch eine sublime Kritik: Im Blau der Blüten verdichtet sich der Wiederspruch von Pestiziden – die Pflanzen einerseits zu schützen und das ökologische System gleichzeitig zu zerstören. Neben Keramik nutzt er recycelte Materialien wie Bioplastik aus Mais. Jaewon Kim hat an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HfbK) studiert.


Christian Efremidis
Vielleicht bezeichnet ihn nichts besser als das Wort Kunst-Aficionado. Christian Efremidis lebt mit und in der und vor allem für die Kunst. Wie wenig andere hat er ein besonderes Gespür für junge Talente. Als Berater baut er private Sammlungen auf, präsentiert die Arbeiten in den nach seinen Farbcodes gestrichenen Räumen und erzählt dadurch eine neue Geschichte. Sein Credo: Keine Kunst auf weißen Wänden. Seine kuratierten Ausstellungen in den vom ihm kreierten Colored-Cubes wie etwa im 15. Stock des Hamburger TRIIIO-Tower finden großes – auch mediales – Interesse.
Andrey Klassen
»Magier« ist ein großes Wort. Aber vielleicht passt es zu niemandem so gut wie zu Andrey Klassen. Mit Pinsel und Tusche lässt er märchenhafte Räume entstehen, in denen Akrobaten, Tänzern und Clowns zuweilen Schabernack treiben. Das Schwarz-Weiße betont die Märchenhaftigkeit, Tiefen erscheinen durch Lasuren und mehrere Ebenen. Schon als Kind träumte der in Irkutsk (Sibirien) geborene Künstler davon, in Dresden Malerei zu studieren. Und machte seinen Traum wahr. Heute lebt und arbeitet er in Hamburg. Andrey Classen wurde für seine Werke bereits mehrfach ausgezeichnet.

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